Tagesbericht vom 07.08.2017 Das kühle Nass

Der 3. Tag begann mit strahlendem Sonnenschein. Perfektes Wetter für unser Schweinerennen. Dieses Spiel hat schon eine gewisse Tradition bekommen. Als morgens der Tagesplan vorgestellt wurde, brach schallender Freudejubel aus. Bei diesem Spiel gehen wir auf eine naheliegende Wiese. Die Kinder werden in zwei Gruppen aufgeteilt und treten dann abwechselt gegen die Betreuer an. Es werden jeweils zwei Runden gespielt. In der ersten Runde stehen die Kinder im Feld und die Betreuer an einer Seite des Feldes. Dann gilt es für die Betreuer auf die andere Seite zu stürmen, ohne das die Kinder die Betreuer auf den Boden werfen. Anschließend müssen die Kinder durch den „Betreuerblock“ ohne auf den Boden geworfen zu werden. Bei dem Spiel geht es immer ein bisschen „zur Sache“, aber wie wir schon gelernt haben kennt ein richtiger Pirat keinen Schmerz. So sind wir mit ein paar blauen Flecken und einem zerrissenen Betreuer-T-Shirt sind zur Halle zurückgekehrt. Das hindert uns aber nicht an der durchweg guten Laune und dem Spaß am Spiel.

Die ganze Bewegung hat uns alle sehr hungrig gemacht, sodass wir froh waren, dass pünktlich um 12.00 Uhr das Mittagessen auf dem Tisch stand. Anschließend wurden unsere täglichen Dienste gemacht. Beim „Hof- und Hallendienst“ und Schontdienst putzen wir (1 Betreuer und vier bis fünf Kinder) die Halle oder eben die Toiletten, damit wir uns alle in unserer Halle wohl fühlen können. Um 14.30 Uhr wurden wir von einem Bus abgeholt, der uns ins Schwimmbad in Meschede gebracht hat. Bei dem guten Wetter war das kühle Nass eine gute Abkühlung nach dem anstrengenden Morgen.

Aufgrund des ereignisreichen Tages haben wir uns entschieden das Abendprogramm etwas abzuändern.Die perfekte Minute ist ausgefallen. Stattdessen wurde draußen ein Lagerfeuer angemacht und mit Gitarre und Liederbüchern wurden ein paar Lieder angestimmt, in der Halle wurde „Werwolf“ gespielt, den drei ??? gelauscht (natürlich auch Piratenfolgen) und es wurden Piratenkurzgeschichten vorgelesen.

Gegen 23 Uhr lagen alle Kinder in den Betten und haben schon vom nächsten Tag geträumt.

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